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Digitale Medien an der Ursulaschule - Teil 3: Weitere Entwicklung

'Device Pile' von Jeremy Keith (adactio) - CC BY 2.0 https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/ 'Device Pile' von Jeremy Keith (adactio) - CC BY 2.0 https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/

Welche Möglichkeiten hat eine Schule, digitale Geräte in den Unterricht zu integrieren?

Es geht um die Entwicklung von Medienkompetenz.
Schüler sollen Medien kennen, auswerten, kritisch einschätzen aber auch produzieren und verbreiten können, um nur einige Bausteine der Medienbildung zu nennen. Vieles hiervon wird über das bisherige Methoden- und Medienkonzept vermittelt (siehe Teil 2). Außerunterrichtliche Veranstaltungen, wie der Kurs Informationstechnische Grundbildung oder die Workshops außerhäusiger Experten in Jg. 6 und 8, zeigen die Möglichkeiten aber auch die Gefahren des Digitalen auf.
Allerdings reichen außerunterrichtliche Bausteine, die isoliert medienpädagogische Inhalte beinhalten, für eine umfassende Medienbildung nicht aus. Reflektion, Produktion und alltäglicher Umgang von und mit Medien lassen sich nur bedingt in solchen Schlaglichtveranstaltungen einüben. Sie können eine Einbindung in den regulären Unterricht nicht ersetzen sondern nur vorbereiten bzw. ergänzen. Um eine professionelle Arbeit mit digitalen Medien zu schulen, ist es notwendig, dass computergestütztes Arbeiten immer wieder den Weg in den Unterricht findet. Hier jedoch nicht als Lerngegenstand sondern als selbstverständliches Mittel zur Erarbeitung oder Darstellung von Fachinhalten. Unabdingbar ist hierfür die Ausstattung mit digitalen Endgeräten. Hier bieten sich verschiedene Möglichkeiten an:

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1. Informatikräume:
Informatikräume besitzen vollwertige Rechner mit einer Vielzahl pädagogisch nutzbarer Programme. Sie sind unverzichtbarer Bestandteil des Informatikunterrichts, eignen sich aber nur bedingt für den alltäglichen Einsatz in allen Fächern, denn zum einen sind sie nicht mobil und zum anderen können drei solcher Räume nicht den intensiven Arbeitsbedarf von über 1000 Schülern bewältigen.

 

2. Laptop-oder Tabletklassen:
Ein seit vielen Jahren an einer Reihe von Schulen durchgeführtes Konzept bei dem elternfinanzierte Geräte den Schülern einer ausgewählten Klasse dauerhaft zur Verfügung stehen. Die finanzielle Belastung für die Familien ist hoch, wird jedoch häufig durch langjährige Spar- oder Leasingmodelle gemildert. Mit einem solchen Konzept erreicht man jedoch lediglich eine kleine Schülergruppe, die sich dann hervorragend mit der Materie auskennt, während der Rest der Schule nur bedingt Medienkompetenz entwickelt. Es sei denn, die Erfahrungen aus den Pionierklassen werden genutzt, um die Zahl der Medienklassen zu erhöhen und so nach und nach zu einer 1:1-Ausstattung der gesamten Schülerschaft zu gelangen.

 

3. Schuleigene Leihgeräte:
Sind gut geeignet als ein Baustein im Gesamtkonzept. Ihre Mobilität ermöglicht einen vielfältigen Einsatz in allen Fächern. Die Anschaffungs- und Betriebskosten für die Schule sind jedoch so hoch, dass meist nur eine überschaubare Menge an Geräten zur Verfügung stehen kann. Zudem findet keine alltägliche, selbstverständliche und selbstständige Arbeit statt, wie es bei schülereigenen Geräten zu beobachten ist.

Laptopwagen

4. Schülereigene Geräte:
Die JIM-Studie 2012 zeigt deutlich, dass Jugendliche in Deutschland medientechnisch gut ausgestattet sind. Viele besitzen ein digitales Endgerät, also entweder ein Smartphone, Tablet, Note- oder Netbook. Diese könnten, im  WLAN der Schule eingebunden, den Unterricht bereichern.

 

Lesen Sie im letzten Teil, welche finanziellen Aspekte bei digitalem Lernen zu beachten sind.

 

88x31 Alle Inhalte dieses Artikels stehen unter einer Creative Commons Namensnennung 3.0 Deutschland Lizenz (CC BY 3.0)

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