Ursulaschule Osnabrück

rss

Jugend forscht – sehr erfolgreich beim Regionalwettbewerb

Artikel bewerten
(0 Stimmen)

Alle Jahre wieder, an einem Donnerstag im Februar, früh morgens um sieben bei Eiseskälte versammeln sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Regionalwettbewerb „Jugend forscht/Schüler experimentieren“ an den Toren der Schule, um die Materialien und Plakate einzupacken und mit nach Lingen zu nehmen.

In bewährter Weise fuhren die Schülerinnen und Schüler des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums, des Gymnasiums Carolinum und des Gymnasiums Ursulaschule an die dortige Berufsschule, um die Ergebnisse ihrer monatelangen Forschungsarbeit in den Bereichen Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo-/Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik zunächst vor der fachkundigen Jury und am Folgetag der Öffentlichkeit vorzustellen.

Am Nachmittag stand der sportliche Ehrgeiz im Vordergrund: Nicht selten zeigten die Schüler an der Bowling-Bahn, dass es bei dieser Sportart nicht unbedingt auf das Alter ankommt. Unsere jüngsten Teilnehmer waren in der Gruppe, die sich mit der Entwicklung eines solarbetriebenen Autos befasst haben: Fabian Hof (Jg. 7), Martin Weisemöller (Jg. 7) und Tim Theiling (Jg. 8) bauten mit viel Liebe zum Detail (selbst ein eigener Parkplatz wurde auf dem Wettbewerbsgelände eingerichtet) ihr Auto auf und zeigten, dass es der Solarzelle nicht egal ist, wo sie auf dem Auto aufgebracht ist.

Solarmobil

Ebenfalls im Bereich „Technik“ allerdings in der Sparte der Älteren „Jugend forscht“ trat Anja Hoffmeister (Jg. 11) mit der Entwicklung eines Windmobils an. Die Jury lobte besonders ihr Engagement und ihr überzeugendes und professionelles Auftreten. Sie erhielt dafür als Sonderpreis ein Jahresabonnement der Zeitschrift „Bild der Wissenschaft“.

Dennis Kampe und Christoph Holkenbrink (beide Jg. 10) waren McGyver auf der Spur und mussten feststellen, dass die von dem für seine in Sekundenschnelle aus Alltagsmaterialien entwickelten Problemlösungen bekannten Fernsehhelden in Wirklichkeit vielschichtiger Versuchsreihen bedürfen. Sie schafften es am Ende tatsächlich, die Bedingungen zu ermitteln, bei denen man ein Loch in einem Schlauch mit Eiweiß abdichten und wieder funktionstüchtig machen kann und erhielten dafür den 3. Platz im Bereich „Physik“.

Schon zum dritten Mal dabei waren Maja Schwerdtfeger und Theresa Havekost und eigentlich auch Martha Jammers, die aber durch eine Krankheit außer Gefecht gesetzt wurde, so dass die beiden anderen Neuntklässlerinnen alleine über die Wirksamkeit des Placebo-Effekts berichten mussten. Sie taten dies so überzeugend und kenntnisreich, dass sie dafür mit dem 2. Platz ausgezeichnet wurden.Liebe Eltern, lasst Euch gesagt sein: Falls einmal kein Traubenzucker zur Hand ist, können Sie auch mit einem Placebo genauso erfolgreich die Leistungen bei Vokabeltest, Kopfrechnen oder in der Konzentration steigern.

Schon mancher wird beim Spiel „Siedler von Catan“ vergnügliche Stunden verbracht haben, beim Handeln um Rohstoffe und Bauen von Dörfern und Städten. Lena Hiddessen (Jg. 11) hat damit neben dem Vergnügen auch jede Menge Arbeit gehabt. Sie untersuchte in detaillierter Handarbeit bei zwei verschiedenen Startaufstellungen die Wirksamkeit verschiedener Strategien und musste leider feststellen „ein Patentrezept für Erfolg gibt es nicht“. Ihre umfangreiche Untersuchung auf hohem Niveau brachte ihr – trotz der für den Bereich „Mathematik/Informatik“ ungewöhnlich hohen Konkurrenz den 1. Platz und damit eine Einladung zum Landeswettbewerb in Clausthal-Zellerfeld.

Ganz praktisch orientiert war das Projekt von Paul Göckemeyer und Theo Schneidereit. Sie haben ein Dachrinnenreinigungsgerät entwickelt, das mit Hilfe eines Nass-Trocken-Staubsaugers die lästige Reinigung der Dachrinne von nassem Laub übernimmt. Neben dem hervorragenden planerischen Können überzeugte die Jury auch das handwerkliche Geschick, das die beiden beim Schweißen und Schleifen der Konstruktion an den Tag gelegt hatten, und die innovative Herangehensweise. Sie verlieh den beiden den 1. Platz mit der Einladung zum Landeswettbewerb „Schüler experimentieren“ nach Oldenburg und zusätzlich den Sonderpreis „Innovation“.

Hast Du auch Lust bekommen, die Forscherseite in Dir zu fördern? Dann starte doch Dein eigenes Projekt allein oder in einer Gruppe: Herzlich Willkommen in der Forscher-AG, ab sofort und jederzeit jeden Freitag, 7. und 8. Stunde im PHÜ1 bei Herrn Dr. Tepe.

Letzte Änderung am
Mehr in dieser Kategorie: « Unsere Schule im NDR
Bitte anmelden, um einen Kommentar zu posten
Copyright © 2013 Ursulaschule Osnabrück. Alle Rechte vorbehalten.