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MINT-EC-Camp Energie

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Schwerpunkt des MINT-EC-Camps Energie in Oldenburg, das die Graf-Anton-Günther Schule von Sonntag bis Mittwoch, 3. bis 6. Juni 2018,  ausrichtete und an dem zwanzig Schülerinnen und Schüler, darunter auch ich, teilnahmen, waren erneuerbare Energien wie Windkraft- und Photovoltaikanlagen.

Der erste Programmpunkt war eine historische Führung durch die Stadt Oldenburg, die Graf Anton Günther „persönlich“ durchführte. Der Montag begann mit dem Vortrag eines Mitarbeiters des DLR, der uns sehr fachkundig die Vorteile und Probleme der erneuerbaren Energien und der Dezentralisierung des Stromnetzes erläuterte. Es folgte ein Vortrag des Physikers und Bundestagsabgeordneten Stephan Albani.

Dann begann unsere erste Experimentierphase, während der wir Experimente zur Leistung von Photovoltaikanlagen und Windkraftanlagen durchführten. In der Schule gab es dafür spezielle Experimentierkästen.

Von dem Gymnasium aus fuhren wir weiter nach Bremen, wo wir, wenn auch mit etwas Verspätung, das Stadion von Werder Bremen besichtigten. Beim Umbau des Stadions vor einigen Jahren wurden große Flächen der Fassade mit Solarzellen versehen.

Am Dienstag bauten wir verschiedene Energiespeicher, darunter sogenannte Redox-Flow-Batterien, die sich derzeit noch in der Entwicklung befinden. Das interessante an diesen Batterien ist, dass sie, nicht wie gewöhnliche Batterien, giftige Stoffe, sondern alltägliche und weniger giftige Stoffe enthalten. Das können zum Beispiel Vanillin, grüner Tee, Vitamin C oder Paracetamol sein. Außerdem lassen sie sich immer wieder neu befüllen und könnten daher gut in zukünftigen Elektroautos genutzt werden.

Zum Abschluss des Tages bauten wir in kleinen Gruppen Solarkrabbler. Das sind kleine Phantasietiere, bei denen Solarzellen einen Motor antreiben, der den Körper des Tieres zum Vibrieren bringt. Dadurch fängt das Phantasietier an zu laufen.

An unserem letzten Camp-Tag besichtigten wir einen Teil des Energieversorgers EWE. Dort hörten wir auch Vorträge von einem Mitarbeiter der EWE und von einem Bänker, der uns etwas zur Finanzierung von Windparks erzählte.

Unsere Ideen zur Nutzung von Energie sowie deren Erzeugung im Jahr 2035 konnten wir zum Abschluss des Camps austauschen. Insgesamt hat sich die Teilnahme am MINT-EC-Camp Energie in Oldenburg sehr gelohnt. Nicht nur, weil die fachlichen Inhalte sehr interessant waren, sondern auch, weil das Camp bei einer durchgehend guten Atmosphäre stattfand und die Möglichkeit bot, neue Kontakte zu anderen Jugendlichen aus der ganzen Welt zu knüpfen.

Foto: MINT-EC

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