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Mord an der Ursulaschule???

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13. Juni 2018. Osnabrück. Rot-weißes Flatterband versperrt den Zugang. Am Boden sieht man den Umriss eines Körpers markiert. Was ist passiert?

Der Wahlpflichtkurs Naturwissenschaften der Jahrgangsstufe 9 hatte sich in den vergangenen Wochen mit Methoden der Forensik beschäftigt: Fingerabdrücke, klassisch mit Pulver und Pinsel, aber auch über Cyanacrylaten in der Entwicklerkammer, chromatographische Verfahren, Geheimtinten, Wieder-Sichtbarmachung von ausgefeilten Prägespuren, Sicherung von Fußspuren mit Gips, Nachweis von Blut und vieles mehr.

All diese Experimente wurden dann in eine Rahmenstory eingebettet, in der es um die Aufdeckung eines Geheimbundes und die Entwirrung verzwickter Spuren ging. Tatverdächtige gab es reichlich: die eifersüchtige Ehefrau, eine gerade entlassene Putzfrau, ein dubioser Politiker…

Die Schüler der Forscher-AG (Klasse 6) durften nun in die Rolle von Hilfskommissaren schlüpfen und in diesem fiktiven Mordfall ermitteln. Sie wurden zunächst von Kommissar Niklas Tiel in die Sachlage eingeführt und mit ersten Beweismitteln sowie dem Tatort vertraut gemacht. Anschließend sammelten und sicherten die Schüler in Gruppen an verschiedenen Stationen weitere Spuren und Beweismittel bzw. analysierten diese.

Zum Schluss wurde in einer Abschlussbesprechung die Spurenlage gesichtet, nach und nach wurden Verdächtige ausgeschlossen und die Hintergrundstory wurde ermittelt.

Der Täter war… der Kommissar selber. Er hatte - im Wunsch den Geheimbund im Alleingang aufzudecken und das Opfer vor dem Auftragsmord durch die Putzfrau zu retten - aus Versehen das Opfer erschossen, weil er es für die mordlustige Putzfrau hielt. Um seine Tat zu vertuschen, lenkte er in einem Brief den Verdacht auf die Ehefrau. Aber ein blutbeflecktes Taschentuch und ein Fingerabdruck wurden ihm zum Verhängnis.

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