Ursulaschule Osnabrück

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6. Klassen unter Hochspannung

Der Raum ist dunkel. Alles ist still. Allmählich ist ein leises Knistern zu hören. An der hinteren Wand des Labors beginnen zwei Drähte leicht zu leuchten.

"Die Spannung wird jetzt auf 130.000 Volt erhöht", hört man eine ruhige Stimme.

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Dann plötzlich ein Knall und Lichtbögen wandern zwischen den Drähten in die Höhe.
Begeistert bestaunen die Schülerinnen und Schüler in einem sicheren Farraday´schen Käfig die vorgeführten Experimente. 

Im Nachbarlabor macht die zweite Gruppe die Erfahrung, dass Fernsehen so anstrengend sein kann...

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..., wenn man den benötigten Strom auf einem Fahrrad selber erzeugen muss.
 

Genau 6 Minuten haben die Schülerinnen und Schüler Zeit, um ein Glas Wasser zum Sieden zu bringen. Den benötigten Strom müssen sie auf einem Fahrrad selber erstrampeln. Das ist keine leichte Aufgabe, wie sich schnell zeigt. Doch angestachelt durch den ausgelobten Preis - eine Currywurst für jeden - gelingt es unter vollem Einsatz, dass das Wasser in den letzten Sekunden zu sieden beginnt - der erzeugte Strom würde übrigens für knapp 13 Minuten Fernsehvergnügen ausreichen.

Auf Einladung der Fachhochschule Osnabrück haben sich die Klassen 6a und 6c auf den Weg zum Hochspannungslabor am Westerberg gemacht. In jeweils zwei Gruppen konnten die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in die faszinierende Welt der Hochspannungsphysik und die Funktionsweise von Elektromotoren erhalten. Der Unterricht zu den Themen Magnetismus und Elektrizität konnte auf diese Weise eindrucksvoll ergänzt werden. Unser besonderer Dank gilt Herrn Dipl.-Ing. Martin Kröger und Herrn Dipl.-Ing. Michael Havekost. Wir kommen gerne im nächsten Jahr mit anderen 6. Klassen wieder.

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