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Chronik: Kleine Schulgeschichte
Unsere Schule ist vielfältig in Osnabrück und seinem Umland verankert. Entsprechend spiegelt sich in der Geschichte der Ursulaschule auch die Geschichte der Stadt und ihrer Bewohner.
Als Gründungsdatum der Ursulaschule kann der 2. Oktober 1865 gelten, als die ersten drei Schwestern des Ursulinen-Mutterhauses in Dorsten auf Wunsch des damaligen Bischofs Paulus Melchers in drei Klassenräumen insgesamt 34 Schülerinnen unterrichteten. Seitdem hat sich natürlich sowohl in baulicher Hinsicht als auch im Selbstverständnis unserer Schule manches verändert. Von den bescheidenen Anfängen hat sich die Ursulaschule zu einer lebendigen Lern- und Lebenswelt entwickelt, die im Jahre 1990 unter breiter öffentlicher Anteilnahme ihr 125-jähriges Jubiläum in der Osnabrücker Stadthalle begehen konnte. Daran vermochten auch die Anfeindungen durch Bismarcks Kulturkampfpolitik in den Jahren nach 1875, die Verfolgungen durch die Gestapo in der Zeit der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und die erheblichen Zerstörungen durch einen alliierten Bombenangriff im Jahre 1945 nichts zu ändern. Wegbereiter der Entwicklung unserer Schule waren und sind neben den Ursulinen als Gründerinnen vor allem die Franziskaner, die mit dem Schuljahr 1978/1979 die Verantwortung an der Ursulaschule übernahmen. Unter der Leitung von Pater Dr. Werinhard Einhorn orientierte sich die Ursulaschule, die in die Trägerschaft des Bistums übernommen wurde, in ihren pädagogischen Leitvorstellungen an Franziskus von Assisi. So entstand eine vielfältige und offene Lernkultur, der wir uns auch nach dem Ausscheiden der Franziskaner aus dem aktiven Schuldienst im Jahre 2000 verpflichtet wissen.
Die Verankerung in der Tradition der Ursulinen und Franziskaner wie auch die Gründung der Schulstiftung des Bistums Osnabrück im Jahre 2001 stellen ein verlässliches Fundament dar, das auch in einer sich rasch wandelnden Zeit notwendige Orientierungen bietet.







