Ursulaschule Osnabrück

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Anekdoten von der US-Reise

Vom 6. bis zum 20. April waren einige Ursulaschüler in Begleitung zweier Lehrerinnen in den USA. Sie haben für die Webseite unserer Schule einige Anekdoten zur Reise und zum Aufenthalt zusammengetragen.

Auf zum Edersee!
 
„In meiner Schulzeit sind wir zum Edersee auf Klassenfahrt gefahren!“, so äußerte der Pilot auf dem Flug nach München sein Erstaunen über unser Reiseziel. Nachdem Frau Mielke die Situation aufgeklärt hatte, wünschte uns die Crew einen schönen Aufenthalt in Washington D.C.

„The Mall“  

An unserem ersten Tag dort stand das „African American History Museum“ auf unserem Programm. Leider hatten wir wegen des großen Besucheransturms im Vorfeld keine Karten ergattern können. „We are so sorry, but we cannot do anything for you. Come again on a Wednesday”, wurden wir am Eingang vehement abgewiesen. Frau Klostermeier bestand darauf, mit dem Manager zu sprechen. Der war nicht zuständig und holte seinen Vorgesetzten. Dieser Mann hatte schließlich ein Einsehen und öffnete die Absperrung für uns. Hoffentlich gelingt es auch den Austauschschülern nächstes Jahr, in dieses überwältigende Museum zu gelangen! Der Besucher erlebt die Geschichte von den Anfängen der Sklaverei zu Beginn des 17. Jahrhunderts bis zum ersten afro-amerikanischen Präsidenten Barack Obama.
Nachdem wir in kleinen Gruppen andere Museen an der „Mall“ unsicher gemacht hatten, trafen wir uns alle gemeinsam an der Metro Station. Am Eingang kam der große Schock: Maraikes Portemonnaie samt Ticket und Geld war verschwunden. Aufgeregt krempelte sie ihre gesamte Tasche um. Nach einem durch laute Musik und Verbindungsstörungen geprägten Telefonat mit dem Hard Rock Café - dort waren wir kurz zuvor gewesen -, konnten wir aufatmen. Das verloren geglaubte Portemonnaie lag noch an der Kasse. Der Tag war gerettet.

Burgeressen

Für einen schmackhaften und preiswerten amerikanischen Burger nimmt man gerne die eine oder andere Strapaze auf sich: Denn als die Burgerpreise in Georgetown einem Teil der Gruppe zu hoch waren, entschlossen die Jungs sich dazu, kurzerhand bis in die Nähe des Weißen Hauses zu gehen, um dort den ersehnten Burger genießen zu können. Doch da der vereinbarte Gruppentreffpunkt in Georgetown lag, musste der ganze Weg zurück auch zu Fuß bewältigt werden. Das waren nicht weniger als fünf Kilometer hin und zurück. So konnten allerdings direkt die unzähligen Kalorien des Burgers wieder verbrannt werden.

Welcome to Cleveland

Als wir am Flughafen in Cleveland gelandet waren, gab es nur noch ein Ziel für uns: direkt in die Halle der Kofferrückgabe und zu unseren Austauschfamilien, die dort schon auf uns warteten. Dabei begann unsere Gruppe so schnell zu laufen, dass man irgendwann Frau Mielke von hinten rufen hörte: „Ihr lauft uns ja davon! Wärt ihr in Washington so schnell gewesen, dann hätten wir das doppelte an Sightseeing schaffen können!“ Deshalb verlangsamten wir unser Tempo ein wenig und kamen schließlich mit unseren Lehrerinnen bei den Gastfamilien an.
Schon auf der Rollentreppe konnten wir unsere aufgeregten Gastgeschwister mit den für uns extra bunt gebastelten Namensschildern sehen. Dank WhatsApp und Co. haben wir uns gleich erkannt. Reaktionen der Amerikaner wie: „Oh my gosh, you are so tall!“, halfen über anfängliche Scheu hinweg.

Im gelben Schulbus on Tour

Mit dem gelben Schulbus der Padua High School fuhren wir zur Normandy High. Dort haben sich unsere Vorstellungen einer staatlichen amerikanischen High School bestätigt. Geführt von den Schülern platzten wir in eine Probe der 200 Mann starken Marching Band, die gerade von einem Auftritt im Disney Land in Florida zurückgekehrt war. Auf unserer Tour, vorbei an den typischen Lockers, sahen wir die theaterähnliche Aula und  gingen durch die Turn- und die Schwimmhalle. Überall hingen zahlreiche Plakate, die den Teamgeist der Schule widerspiegelten. Wir fühlten uns wie in einem typisch amerikanischen Film. Auch die ausgefallenen Schulfächer wie hairdressing oder dentistry brachten uns gelegentlich zum Schmunzeln.  Wie wäre es mit diesen Fächern an unserer Schule?
Bei dem von der Schule liebevoll für uns vorbereiteten Frühstück zeigte sich erneut die amerikanische Gastfreundlichkeit. Später ging es zum Baldwin Wallace College, einer privaten Universität. Dass Deutsche immer ihre Türen schließen und Wert auf Pünktlichkeit legen, lernten wir bei Professor Hollender. Amerikaner und Deutsche verhalten sich wie coconuts und peaches. Während die Deutschen eine harte Schale und einen weichen Kern haben, kann man mit den Amerikanern schnell Freundschaften schließen, doch bei persönlichen Themen kann man nicht in den Kern vordringen.

Sushi mit dem Präsidenten

Während unserer Schultage an der Padua High waren wir als Deutsche eine Attraktion. Die amerikanischen Mädchen gerieten angesichts der Größe der Jungs ins Schwärmen: „Oh, look, there are the Germans! They are so tall and handsome!“
Von dem unfassbar gut und professionell aufgeführten Musical „Phantom of the Opera“ waren wir Deutschen geflasht. Die Gesänge und die Musik des Orchesters sowie die über 100 extra für das Musical angefertigten Kostüme grenzten an Perfektion.
Ein weiteres Highlight war das presidential lunch. Extra für uns hatte Father Allen, der franziskanische Präsident der Schule, den staff room reserviert, um mit uns ein extra bestelltes chinesisches Essen mit Sushi und Glückskeksen zu genießen.

„Let it go“

Nach einer abwechslungsreichen Zeit mit dem Besuch eines Baseballspiels der Cleveland Indians und berührenden Kurzfilmen während des internationalen Filmfestivals sowie der Rückkehr des Winters während unserer Fahrt zu den Niagarafällen erlebten wir einen weiteren Höhepunkt unseres Austausches mit der Goodbye-Party bei Thomas. Das leckere mexikanische Essen und die unglaublich schöne Atmosphäre beim gemeinsamen Singen von „Let it go“ am Klavier machten den kommenden Abschied noch schwerer.
Unsere Erlebnisse beim Austausch haben unsere Erwartungen bei weitem übertroffen: Wir hatten eine „unvergessliche Zeit“ (Fabian B.), „haben neue Freunde aus anderen Ländern kennergelernt, hatten eine Menge Spaß“ (Katharina H.) und haben „eine tolle Gemeinschaft gebildet“ (Maraike L.).

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Impressum

Ursulaschule Osnabrück

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49074 Osnabrück
Telefon: 0541 - 318701
Fax: 0541 - 318711
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Schulleiterin

Daniela Boßmeyer-Hoffmann

Schulträger

Schulstiftung im Bistum Osnabrück
Domhof 2
49074 Osnabrück

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