Ursulaschule Osnabrück

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Umweltampel und Fingerabdrücke

Schülerinnen des Seminarfachs „Klimaschutz“ haben in den vergangenen Wochen eigene Umweltprojekte umgesetzt. Lea, Franziska und Sophia aus der Jahrgangsstufe 20 haben mit einer Kita kooperiert. Hier ihr Bericht:

Wir haben in Kooperation mit der Kindertagesstätte (Kita) St. Johann in Osnabrück ein Projekt zum Thema Umwelt durchgeführt. Um die Kinder frühzeitig für das Thema Nachhaltigkeit zu sensibilisieren, planten wir, mit ihnen einige Weihnachtsgeschenke zu recyceln. Aus zeitlichen Gründen und vorherigen Planungen seitens des Kindergartens, war es uns leider nicht möglich, noch vor Weihnachten einen Termin zu finden. Wir einigten uns daher auf den 15. Januar 2020, damit unser Projekttag in das große Projekt „Schöpfung“ des Kindergartens integriert werden konnte.

Zur ausführlichen Planung des Tages trafen wir uns am 9. Dezember 2019 mit unserer Ansprechpartnerin Andrea Stuckenberg-Egbers (Gemeindereferentin St. Johann) und zwei Erzieherinnen der Kita, mit welchen wir auch am Projekttag zusammenarbeiteten. Bereits im Vorfeld hatten wir uns Gedanken gemacht, wie wir den Kindern den rücksichtsvollen Umgang mit der Umwelt auf spielerische Weise näherbringen könnten.

03 UmweltampelUnd so liefen die Vorbereitungen für den Umwelttag: Um einen sichtbaren Lerneffekt zu erzielen, entschieden wir uns für eine „Umweltampel“, bei welcher direkt
zu erkennen sein soll, womit der Umwelt geschadet wird und wie man etwas zur Verbesserung der Umweltbedingungen beitragen kann.

Außerdem planten wir, Wachsreste der Adventskränze von Weihnachten zu recyceln. Diese sollte in kleine Stücke geschnitten werden, welche die Kinder in Marmeladengläser füllen, in dessen Mitte sich eine Tannenbaumkerze befindet. Das Kleinschneiden des Wachses sollte vorher geschehen, da die Gefahr einer Verletzung zu groß wäre, sollten die Kinder die Wachsreste nicht selbst zerkleinern. Bei Entzünden der Tannenbaumkerze werden die Wachsreste wieder flüssig, so dass eine „neue“ Kerze entsteht, welche länger verwendet werden kann als die alleinige Tannenbaumkerze.

02 KerzenEine weitere Idee von uns war das Basteln einer Schneekugel aus alten Marmeladengläsern, indem eine Figur auf den Deckel geklebt wird, etwas Glitzer hineingestreut und das Glas bis zum Rand mit Wasser befüllt wird.

Wir kombinierten unsere Vorschläge mit denen der Erzieherinnen und Frau Stuckenberg-Egbers. Die Kinder wurden aus organisatorischen Gründen in kleine Gruppen aufgeteilt, die dann je 20 Minuten an den verschiedenen Stationen etwas zum Thema Umweltschutz lernen sollten. Wir mussten unsere Ideen an diese Zeitspanne anpassen. Daher beschlossen wir, im Plenum mit der Schneekugel als Aufhänger zu beginnen und so auf den Klimawandel hinzuweisen, auf welchen in einem folgenden Filmausschnitt näher eingegangen wird.

Um die gewonnenen Erkenntnisse bezüglich der Notwendigkeit des Klimaschutzes zu festigen, weiterhin präsent zu halten und zudem die Eltern auf das Thema aufmerksam zu machen, wird nach dem Filmausschnitt von jedem Kind ein blauer oder grüner Daumenabdruck genommen und auf eine bereits von uns vorbereitet Leinwand in Form einer Erdkugel platziert. So „unterschreiben“ die Kinder auf spielerische Art und sagen somit ihre Unterstützung beim Klimaschutz zu. Natürlich dürfen auch die Eltern mit ihrem Daumen „unterschreiben“, so dass alle gemeinsam einen Beitrag zum Schutz der Schöpfung leisten.

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Darauf aufbauend wird eine der Erzieherinnen mit den Kindern eine Geschichte lesen, in welcher es aufgrund des Klimawandels zunehmend wärmer wird. Gleichzeitig wird je neuer Wärmephase eine Decke über den Kindern ausgebreitet, so dass sie die „Erderwärmung“ selbst erleben können.

Die geplante „Umweltampel“ arbeiten wir in ein Memory ein. Während des Spielens besprechen wir mit den Kindern die negativen und positiven Memorykarten und sortieren diese der Umweltampel zu. Am Ende können die Memorykarten auf die Leinwand geklebt werden, damit die Kinder weiterhin die guten und schlechten Gegenstände für unsere Umwelt vor Augen haben.

07 Umweltampel fertigDamit alle Utensilien am Projekttag verfügbar sind, haben wir das Material soweit zuhause vorbereitet, indem wir die Leinwände bemalt, die Tannenbaumkerzen besorgt und die Dinge für die Umweltampel gesammelt haben.

Der Projekttag selbst startet für uns um 8 Uhr in der Kita. Zunächst wurden uns die Räumlichkeiten für die Stationen gezeigt und nach einer kurzen Ablaufbesprechung mit den beiden Erzieherinnen vom Planungstreffen haben wir unsere Stationen vorbereitet. Dazu haben wir in der Zeit, in der die Kinder noch gefrühstückt haben, die erstaunlich vielen Kerzenreste zerkleinert und somit für die Kinder bereitgestellt. Frau Stuckenberg-Egbers hat uns in der Zeit geholfen, die Memorykarten auszuschneiden.

Nachdem die Umweltampel, die Kerzenreste, Gläser und die Weltkartenleinwand auf Position waren, sind wir im Plenum mit allen Kindern gestartet. Zu Anfang haben wir uns den Kindern vorgestellt und erklärt, was wir mit ihnen vorhaben. Um in die Umweltthematik einzusteigen, haben wir den Kindern Schneekugeln gezeigt. Die erste Schneekugel war ganz normal mit Schnee gefüllt, welches die Kinder mit Freude und Euphorie feststellten. Die zweite Schneekugel war nur mit einer Rentierfigur und Wasser gefüllt, wodurch die Problematik der Erderwärmung deutlich gemacht werden sollte. Die Kinder stellten erstaunt fest, dass der Schnee fehle und es so nicht richtig sei.

Bevor es in die Stationen-Phase ging, wurden noch gemeinsam zwei „Umweltlieder“ gesungen. Insgesamt haben wir fünf Durchgänge absolviert, in denen jeweils sechs Kinder pro Gruppe die Möglichkeit hatten, die Geschichten-, Memory-, Kerzen-, Daumenabdruck-, und Filmstation zu besuchen.

Nach 20 Minuten endete ein Durchgang und die nächsten Kinder sind im Plenum den Stationen zugeordnet worden. Unser Fazit ist, dass wir viel Spaß hatten und die Zusammenarbeit sehr gelungen ist. Außerdem haben wir uns mit den Kindern gut verstanden. Wir meinen, dass die Kinder vieles von unseren Projekten zum Thema Umweltschutz mitnehmen. Erstaunlich war, dass viele ältere Kinder schon einiges zum Thema wussten. Wir bedanken uns bei allen Projektpartnern.

T. Romberg

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