Ursulaschule Osnabrück

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Schulordnung

Beschluss Gesamtkonferenz am 17. Juni 2008

In einer christlichen Schule tragen Lehrer, Eltern und Schüler dazu bei, „dass es gelingt, eine Atmosphäre zu schaffen, in der Hilfsbereitschaft, Vertrauen und gegenseitige Achtung voreinander gedeihen können“ (Bischöfliches Schulgesetz, Präambel). „Jede Begegnung mit dem anderen Menschen soll durch Wertschätzung seiner Person“ gekennzeichnet sein (Franziskanische Leitlinien, Kapitel 4). Eine Schulordnung kann das alles nicht garantieren und macht allein keine gute Schule aus. Eine solche Ordnung schafft aber eine gemeinsame Basis und entlastet die Menschen in der Schule durch Regeln, die Orientierung bieten. Sie trägt dazu bei, dass alle sich in der Schule wohl fühlen können.

Grundlagen

  • Alle Menschen in der Schule begegnen einander freundlich und respektvoll. Niemand darf einem anderen oder der Schule und ihrer Einrichtung Schaden zufügen oder andere gefährden.
  • Kommt es zu einem Konflikt, versuchen die Beteiligten ihn im direkten Gespräch zu lösen. Ist das nicht möglich, werden Dritte (z.B. Klassensprecher, Klassen-, Vertrauens- und Beratungslehrer, Elternvertreter) hinzugezogen. Kann auch so keine Lösung erreicht werden, ist die Schulleitung zu beteiligen.

Unterricht

  • Alle erscheinen pünktlich zum Unterricht und zu den anderen Schulveranstaltungen. Die Fachräume sind erst mit Unterrichtsbeginn zu betreten. Zu Beginn des Unterrichts liegt auf jedem Schülerpult das für die kommende Stunde Benötigte (Hefte, Bücher, Schreibutensilien) bereit. Ist die Lehrkraft zehn Minuten nach Unterrichtsbeginn noch nicht im Klassenraum, meldet der Klassensprecher oder die Klassensprecherin sich im Sekretariat bzw. im Lehrerzimmer.
  • n Schulveranstaltungen (Wander- und Studienfahrten, Exkursionen, Schulgottesdiensten u. a.) nehmen grundsätzlich alle Schüler teil. 
  • Lehrer und Schüler begrüßen einander zu Beginn des Unterrichts. Jede erste Unterrichtsstunde an einem Tag beginnt gemäß den franziskanischen Leitlinien in Ruhe – mit einem Gebet, einem Lied, Minuten der Stille oder einem Text zum Nachdenken. Klassen- und Kurslehrer legen mit den Schülerinnen und Schülern fest, welche Form gewählt werden soll und wer jeweils verantwortlich für die Gestaltung ist. 
  • Um den Unterricht in anderen Klassen nicht zu stören, verlässt niemand vor dem Pausenzeichen die Unterrichtsräume. Nach jeder Unterrichtsstunde ist die Tafel zu reinigen. 
  • Während des Unterrichts isst und trinkt niemand etwas, dazu können die Pausen genutzt werden. Geschirr aus der Cafeteria darf nicht in die Unterrichtsräume mitgenommen werden. Das Kauen von Kaugummi ist im Unterricht nicht gestattet.

Pausen

  • In den Pausen müssen die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 9 mit Ausnahme des Klassendienstes die Unterrichtsräume verlassen, es sei denn, es schellt zur Regenpause (zwei Pausenzeichen).
  • Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10 dürfen während der Pausen das Schulgelände nicht verlassen. Das gilt auch für die Mittagspause. In dringenden Fällen kann der Klassenlehrer eine Ausnahme gestatten. Schülerinnen und Schülern der Klassen 10 können Eltern schriftlich das Verlassen des Schulgeländes während der Mittagspause und der Freistunden gestatten.

Gottesdienste

  • Gottesdienste sind ein wesentlicher Bestandteil unseres Schullebens. In den Jahrgängen 5 bis 9 nehmen alle Schülerinnen und Schüler an den Gottesdiensten teil. In Einzelfällen kann der Klassenlehrer von der Teilnahme befreien und den Aufenthalt in der Schulbibliothek erlauben. Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 10 bis 13 sind gehalten, die halbjährlichen Gottesdienste der Jahrgangsstufe und die Gottesdienste in der gesamten Schulgemeinschaft (Schuljahresanfang und –ende; Franziskus- oder Ursulafest, Advent, Aschermittwoch) mitzufeiern. Die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe sollen ihre Gründe ernsthaft prüfen, wenn sie ausnahmsweise am Gottesdienst nicht teilnehmen.

Schulhaus

  • Mit Wänden, Türen und Mobiliar ist schonend umzugehen. Es ist nicht erlaubt, sich auf die Fensterbänke zu setzen, mit den Füßen gegen die Wände zu schlagen, Türen zuzuhalten oder an Klinken zu reißen, um Beschädigungen zu vermeiden. Niemand darf etwas aus dem Fenster werfen. Das Ballspiel im Schulhaus ist nicht erlaubt. Ballspiele sind nur während der Pausen auf dem Schulhof und nur mit Weichbällen gestattet.
  • In der Cafeteria ist benutztes Geschirr von den Tischen zurückzuräumen und Abfälle sind zu entsorgen. Schüler der Oberstufe dürfen von außen mitgebrachte Speisen in Raum 4.1 verzehren; Verpackungsmüll ist sorgfältig zu trennen und zu entsorgen [vgl. Vertrag zwischen SV und Schulleiterin]
  • Jeder möchte gepflegte sanitäre Einrichtungen benutzen. Deshalb verlässt jeder die Toiletten so sauber, wie auch er sie vorfinden möchte.
  • An Wänden, Tafeln und Projektionsflächen darf nichts mit Klebemitteln (Tesafilm u.a.) befestigt werden, da die Spuren nur schwer zu beseitigen sind. 
  • Alle Aushänge, die nicht auf schuleigene Veranstaltungen hinweisen,  müssen durch die Schulleitung genehmigt werden.

Ordnungsdienste

  • Wegen der engen Raumverhältnisse in der Ursulaschule und der relativ häufigen Raumwechsel sorgt jede Lerngruppe in jeder Stunde für Ordnung. 
  • Jeder Klassenlehrer bestimmt wöchentlich zwei Schüler für den Klassendienst. Der jeweilige Lehrer und der Klassendienst sind verantwortlich für
    • das Reinigen der Tafel nach jeder Unterrichtsstunde
    • das Beseitigen von Müll in jeder Pause
    • den sparsamen Umgang mit Energie (gezieltes Lüften; Abschalten des elektrischen Lichtes).
  • Jeder Klassenlehrer und alle Kurslehrer in der Oberstufe bestimmen jährlich zwei Schüler für den Dienst „Schulordnung“. Diese Schüler erinnern Lehrer und Mitschüler an das Säubern der Tafel, das Beseitigen von Müll, das Hochräumen der Stühle, das Löschen des Lichts und das Schließen der Fenster.
  • Auf den Fluren, in den Treppenhäusern und auf dem Schulgelände finden sich Abfallbehälter für den Gelben Sack und für Restmüll. Aller Müll ist entsprechend zu trennen; kleinste Mengen Papier (Schnipsel) können in den Restmüll gegeben werden; für größere Mengen Papier stehen große blaue Container am Abfallsammelplatz bereit. Da es in den Klassenräumen keine Abfallbehälter gibt, sind Bleistiftspitzer mit einer Auffangvorrichtung empfohlen.  
  • Klassen und Kurse übernehmen Hofdienste; die entsprechenden Pläne werden ausgehängt. 
  • Ab der fünften Stunde müssen am Ende jeder Stunde alle Stühle auf die Tische gestellt oder eingehängt werden. Davon abgesehen werden kann nur dann, wenn die Lerngruppe im Raum bleibt oder die nächste Lerngruppe bereits vor der Tür steht.
  • Die letzten beiden Stunden vor der Zeugnisvergabe zum Ende der Schulhalbjahre nutzen die Klassenlehrer zum Aufräumen der Klassenräume.

Sicherheit

  • Umgang mit Feuer und allen gefährlichen Gegenständen sind streng untersagt. Wenn in der Advents- und Weihnachtszeit ausnahmsweise Kerzen angezündet werden, darf dies nur in der Anwesenheit des Lehrers geschehen. 
  • Bei den Feuertüren auf den Gängen müssen stets beide Seitenflügel geschlossen bleiben, damit bei einem Brand der lebensgefährliche Rauch sich nicht ausbreitet und durch die Sicherheitsfenster im obersten Stock abziehen kann. 
  • Die Alarmschalter auf den Gängen dürfen nur im Notfall benutzt werden. 
  • Niemand darf mit Schneebällen werfen, da eine erhebliche Verletzungsgefahr vor allem für die Augen besteht.

Schulweg

  • Alle Kinder sind auf dem direkten Schulweg versichert, auch wenn sie zu schulischen Veranstaltungen unterwegs sind, sich auf Klassenfahrt oder Wandertagen befinden. Umwege, wie z.B. das Abholen von Schulfreunden, gehören nicht zum Schulweg. Bei einem Unfall muss sofort die Schule benachrichtigt werden, die dann die versicherungsrechtlichen Schritte einleitet.
  • Als Wege zu den Sportstätten sind nur die von den Sportlehrern gezeigten Wege zulässig. Auf anderen Wegen besteht kein Versicherungsschutz. Als Weg zur Turnhalle im Domzentrum ist der Weg über die Hasebrücke und über die Walltreppe vorgeschrieben. Dies ist auch der verbindliche Weg von Haus 5 zum Haupthaus. 
  • Fahrräder sind in den Fahrradständern abzustellen, motorisierte Zweiräder nur auf dem dafür vorgesehenen Bereich des Schulhofes. Auf dem ganzen Schulgelände ist Schrittgeschwindigkeit einzuhalten. Das Befahren des Schulhofes mit PKW ist nicht gestattet. 
  • Der Schulhof Dom darf nicht mit Fahrrädern oder Motorfahrzeugen befahren werden. Die Lehrerinnen und Lehrer der Domschule sind gehalten, Ordnungsverstöße von Ursulaschülern der Schulleitung der Ursulaschule zu melden.

Handys

  • Handys sind nur im Notfall zu benutzen und müssen während des Unterrichts unbedingt ausgeschaltet sein.

Ordnungsmaßnahmen und Schadensersatz

  • Bei Verstößen gegen die Schulordnung sind je nach Schwere die im Bischöflichen Schulgesetz genannten Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen vorgesehen.
  • Bei mutwilliger Beschädigung oder Beschmutzung besteht die Schule auf Schadensersatz.
  • Allen Eltern wird der Abschluss einer privaten Haftpflichtversicherung empfohlen.

Impressum

Ursulaschule Osnabrück

Kleine Domsfreiheit 11-18
49074 Osnabrück
Telefon: 0541 - 318701
Fax: 0541 - 318711
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Schulleiterin

Daniela Boßmeyer-Hoffmann

Schulträger

Schulstiftung im Bistum Osnabrück
Domhof 2
49074 Osnabrück

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