Ursulaschule Osnabrück

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Hinter den Kulissen

„Fridays for Future“ beschäftigt seit Monaten die Gesellschaft. Am vergangenen Freitag, 20. September, gingen weltweit wieder viele Menschen auf die Straßen, um für einen entschlosseneren Klimaschutz einzutreten. In den Medien ist oft von „Schülern und Studenten“ die Rede. Doch wer ist das eigentlich? Unsere Schülerinnen und Schüler des Profilkurses „Welt der Medien“ wollten herausfinden, wer da protestiert und demonstriert. Sie haben sich ins Getümmel gestürzt und viele Menschen interviewt. Sie haben gefragt, warum die jeweilige Person bei „Fridays for Future“ mitmacht und was sie schon im Alltag für den Klimaschutz tut. Hier einige Ergebnisse:

Amelie, 16, Ursulaschule: Ich mache hier mit, weil ich mich für die Umwelt einsetzen will. Ich fahre viel Fahrrad, um die Umwelt nicht zu belasten.

Silvia, 30: Wir leben alle auf dieser Erde und wir müssen dringend etwas verändern. Ich fahre Fahrrad. Ich esse wenig Fleisch. Und ich versuche, wenig Strom zu verwenden.

Carl, 13, Ratsgymnasium: Ich fahre so oft wie möglich mit dem Fahrrad. Und ich versuche, die Umwelt so wenig wie möglich zu belasten.

Roman, 26: Ich möchte die Bewegung unterstützen. Ich bin kein Freund davon, den Konsum einzuschränken. Ich finde aber, dass es sinnvoll ist, die Klimakrise mit dem Kapitalismus in Verbindung zu bringen und dies kritisch zu sehen.

Anna und Anna, beide 11, Realschule Oesede: Wir sind hier, weil wir es wichtig finden, dass es der Umwelt besser geht. Wir benutzen keine Plastikflaschen. Wir benutzen keine Plastikbrotdosen, stattdessen haben wir Bambusbrotdosen.

Torben, 20, Auszubildender: Ich bin da, weil es mir wichtig ist, sich für das Klima einzusetzen. Das ist wichtiger als Arbeit. Ich verzichte auf Plastik, fahre zu 90% Fahrrad. Ich habe kein Auto und esse wenig Fleisch.

Linn, 15, Gymnasium Melle: Ich bin hier, weil ich meinen Beitrag zum Klimaschutz leisten will. Ich verzichte - so gut wie möglich - auf Plastik und fahre Fahrrad.

Elias, 14, Waldorfschule: Ich bin hier damit sich das Klima ändert. Ich benutze Metallflaschen.

Nils, 12, GSG: Ich mache hier mit, weil es keinen zweiten Planeten für uns gibt. Ich fahre jeden Tag Fahrrad.

Henry, 18, Ratsgymnasium: Ich mache mit, weil mir meine Freunde davon schon viel erzählt haben und ich ein Teil der Demonstration sein möchte. Ich versuche, möglichst wenig Plastiktüten zu benutzen und fahre viel Fahrrad.

Elisabeth, 16, Ratsgymnasium: Ich bin hier, weil ich für den Klimaschutz streiken will. In der Familie fahren wir wenig Auto, beim Einkaufen benutzen wir Netztüten. Ich benutze Bambuszahnbürsten.

Joana, Lilly, Mia und Ronja, GSG: Wir finden es nicht gut, viel in der Schule zu lernen, wenn es die Welt, so wie sie ist, bald nicht mehr gibt. Wir versuchen, wenig Plastik zu benutzen. Wir versuchen, nicht so viele Klamotten zu kaufen. Wir gehen auf Flohmärkte. Wir trinken aus Gläsern oder benutzen recycelbare Flaschen.

Lea, 24, Studentin: Ich bin hier, weil ich es wichtig finde, aktiv gegen den Klimawandel zu streiken. Ich versuche, beim Einkaufen loses Obst ohne Plastik zu kaufen. Ich fahre viel Fahrrad oder nutze öffentliche Verkehrsmittel.

Anni, 13, IGS: Ich bin hier, weil ich denke, es ist wichtig, für das Klima zu kämpfen. Es ist nämlich schon fast zu spät. Ich fahre gar nicht Auto, versuche Plastik zu vermeiden und esse wenig Fleisch.

Bruno, 13, Ursulaschule: Ich bin hier, damit die Politik aufmerksam wird und sieht, was wir wollen. Zum Einkaufen nehme ich meinen Rucksack mit.

Hermann, 56, Lehrer: Ich zeige Präsenz gegen die Politik. Ich fahre nur noch Fahrrad und lasse viel Verpackung weg. Und ich achte auf Mülltrennung.

Frau, „mittelalt“, möchte namentlich nicht genannt werden: Ich mache mit, weil mir das Klima wichtig ist. Ich habe kein Auto. Ich verzichte - so gut wie möglich - auf Plastik und fahre nur mit dem Fahrrad.

Paulina, 14: Ich möchte den Politikern zeigen, dass es so mit dem Klimawandel nicht weitergeht und etwas verändert werden muss. Ich fahre mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Schule.

Anu, 16, Ursulaschule: Ich mache mit, weil ich etwas gegen den Klimawandel tun möchte. Außerdem möchte ich mich informieren, wie ich der Umwelt helfen kann. Ich esse zuhause wenig Fleisch und fahre mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Schule.

Marek, 19, Gymnasium „In der Wüste“: Ich mache mit, weil wir ein Zeichen setzen müssen, da wir bald sonst tief in der Scheiße sitzen. Ich bin Vegetarier, Ressourcensparer und verzichte auf das Autofahren. Außerdem beteilige ich mich an den Ständen hier und erkläre somit möglichst vielen das Problem des Klimawandels, welches uns alle betrifft.

Hermes, 49, Lehrerin: Ich mache mit, weil ich möchte, dass Ihr Kinder noch eine gute Zukunft habt. In meinem Unterricht behandele ich mit meinen Schülern bereits das Thema „Meer“, indem wir Fische gefüllt mit Plastik gebastelt haben und dadurch auf das Plastik-Problem für unsere Umwelt hingewiesen haben.

Beate, 42, Bürokauffrau: Ich mache mit, weil ich mit meinen Kolleginnen für die Zukunft unserer Kinder demonstrieren möchte. Ich benutze viele öffentliche Verkehrsmittel und bilde Fahrgemeinschaften. Ich achte darauf, Plastik zu vermeiden und Mehrwegflaschen zu benutzen.

Maria, 17, Auszubildende: Ich bin hier, weil ich mich für die Umwelt einsetzen möchte. Ich finde, dass viel zu viel CO2 in die Luft geblasen wird. Ich habe schon meinen Plastikkonsum verringert und gehe jeden Freitag hier hin, um zu demonstrieren.

Leon,13: Ich hätte auch nach Hause gehen können, weil ich frei habe. Aber hier zu sein, ist besser.

Katharina, 23, Auszubildende: Ich bin hier, weil ich will, dass die Politik reagiert und etwas gegen den Klimawandel unternimmt. Ich fahre kein Auto, habe auch keines, wohne mit meinen Eltern in einem Energieplushaus, wir produzieren mehr Strom als wir verbrauchen. Ich esse sehr wenig Fleisch (wenn dann Bio) und trage second-hand-Klamotten.

Anonym, 19: Ich bin hier, um „Fridays for Future“ zu unterstützen. Ich esse wenig Fleisch, fahre nur Fahrrad, selten Auto, kaufe keine neuen Klamotten und benutze nur Bio-Make-up.

Lilli, 15, Waldorfschule: Ich mache mit, weil meine Zukunft und die meiner Kinder davon abhängt. Ich kaufe nur Klamotten aus Biobaumwolle. Wir produzieren unser warmes Wasser selber. Ich trinke nur aus Glasflaschen.

Christian,17: Ich mache mit, weil ich zwei Freistunden habe. Ich fahre viel Fahrrad, wenig Auto, esse Bio-Fleisch.

Aaron,17, Berufsschulzentrum Westerberg: Ich bin von der Schule aus hier. Ich werfe Müll nicht irgendwo hin.

Mark, 24, Psychologiestudent: Ich untersuche das Verhalten eines Einzelnen in solch einer Massenbewegung wie bei „Fridays for Future“. Im Alltag fahre ich nur Bus und Fahrrad und achte auf meinen Fleischkonsum.

Anne, 63: Ich bin hier, weil ich es für sehr wichtig halte, zu zeigen, dass man sich für den Klimaschutz einsetzt. Ich achte darauf, dass ich keine Masseneinkäufe mache, fahre viel Fahrrad.

Reinhard, 69: ich habe schon immer für den Umweltschutz protestiert. Ich habe selber viel Wald und viele Enkelkinder. Deswegen mache ich mir Gedanken.

Andreas, 32, Versicherungsmakler: Ich bin hier, weil ich etwas verändern möchte. Das geht nur als Masse. Ich gehe viel in Bioläden, kaufe regional ein und verzichte auf Produkte mit viel Plastik.

Tula, 19, Studentin: Ich bin hier, weil ich es wichtig finde, der Klimapolitik mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Ich esse vegetarisch und vegan, fahre Fahrrad und kein Auto. Ich kaufe second-hand-Klamotten.

 

In eigener Sache:
Wir wissen, dass „Fridays for Future“ die Gemüter erhitzt und dass vieles diskutiert wird und zu diskutieren ist. Das ist gut so. Zur Einordnung veröffentlichen wir hier die Zeilen von Schulleiterin Daniela Boßmeyer-Hoffmann im Vorfeld des globalen Klimastreiks am 20. September 2019:
Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebe Kolleginnen und Kollegen!
Das Bistum, die Schulstiftung und die Ursulaschule unterstützen die am Freitag weltweit stattfindenden Demonstrationen für mehr Klimaschutz, initiiert von den #fridays4future und den ihnen nahe stehenden #parents- und #scientists4future.
Mit dem Aufruf „churches for future“ hat das ökumenische Netzwerk für Klimagerechtigkeit aufgerufen, dass Diözesen, Landeskirchen und kirchliche Einrichtungen an ihren Orten die Initiativen unterstützen und die Anliegen ins Fürbittgebet aufnehmen. Der 20. September ist gleichzeitig der Tag, an dem in Berlin das sog. Klimakabinett zum nächsten Mal tagt.
Die Bischöfliche Kommission für Mission, Entwicklung und Frieden im Bistum Osnabrück greift daher dieses Anliegen auf. Gemeinsam sehen wir diese Aktion als einen Beitrag zur Umsetzung der „Handlungsempfehlungen zu Ökologie und nachhaltiger Entwicklung“ der deutschen Bischöfe, insbesondere zu dem Punkt 10: „Gesellschaftspolitische und internationale Verantwortung wahrnehmen.“
In Absprache mit der Schulstiftung und anderen Stiftungsschulen ermöglicht die Ursulaschule max. 2 Schülern pro Klasse und Kurs die Teilnahme an den Aktionen am 20. September 2019, sofern keine Klassenarbeit oder Klausur geschrieben wird. Ich bitte die Schüler, die sich für die Teilnahme entscheiden, das Fernbleiben vom Unterricht mit den Eltern abzustimmen.
Schulintern wird jede Klasse über den Fachlehrer der ersten Stunde am Freitag ein Gebet für die Schöpfung erhalten. Überdies werden wir über die Klassensprecher einen Impuls für die Klassenstunde verteilen.
Herzliche Grüße
Daniela Bossmeyer-Hoffmann 

(T. Romberg)

Letzte Änderung am

Impressum

Ursulaschule Osnabrück

Kleine Domsfreiheit 11-18
49074 Osnabrück
Telefon: 0541 - 318701
Fax: 0541 - 318711
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Schulleiterin

Daniela Boßmeyer-Hoffmann

Schulträger

Schulstiftung im Bistum Osnabrück
Domhof 2
49074 Osnabrück

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