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HOFFNUNGSZEICHEN – Licht-Blicke

Licht-Blicke wahrnehmen fällt schwer. Umso mehr freuen wir uns über all die HOFFNUNGSZEICHEN, die Ihr uns geschickt habt und die Euch beim „die Hoffnung nicht Verlieren“ helfen. In den Wochen bis Pfingsten werden wir immer wieder auszugsweise Eure HOFFNUNGSZEICHEN hier auf der Homepage veröffentlichen. HOFFENTLICH sind sie damit ein Lichtblick auch für andere.

Die zweite Woche hat den Titel LICHT-GELB: Das Bild des Lichtes ist vielleicht so überstrapaziert, dass wir es nicht mehr sehen und hören können „Wenn Du glaubst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her.“

Solche und andere Sprüche scheinen uns zu platt, zu idealistisch. Und doch gibt es sie, diese Licht-Blicke, die mir das Herz wärmen, ohne dass ich etwas dagegen machen kann oder dafür tun muss. Wenn man bewusst wahrnimmt, dass nach langer Winterzeit es morgens, wenn man aufwacht, hell ist, wenn mich jemand „anstrahlt“ und ich zurücklächele.

 

Hier die „Lichter“, die ihr uns geschickt habt:

Hoffnungszeichen 00 Start

Wir sind gerade in der Osterzeit, die begonnen hat, mitten in der Nacht. Auch wenn das Osterfeuer dieses Jahr nur per Video in die Kirche übertragen wurde, die kleinen brennenden Kerzchen in den Händen der verstreut sitzenden Gottesdienstbesucher haben mich angerührt. Mehr als die Distanz zwischen den Lichtern fand ich ihr „Zusammen“spiel sprechend, ohne die anderen zu kennen, fühlte ich mich „verbunden“.

 

Verbunden – das hat noch eine zweite Bedeutung. Wunden werden verbunden, damit sie heilen können. Und auch dazu sind LICHT-BLICKE da: das, was durch Anfeindereien, böse Bemerkungen, Missverständnisse an Dunkelheit und Verletzung geschieht, ein wenig zu verbinden, zu heilen.

 

Eine spannende Entdeckung in den Osterbegegnungen hat jemand mit mir geteilt: Wie geht Jesus nach seiner Auferstehung, also keine 72 Stunden nach Verleugnung, Verrat, Schmerz etc. mit den Menschen, die ihm das angetan haben, um?

 

Vielleicht können wir kurz überlegen: „Wie würde ich reagieren bzw. wie reagiere ich auf jemanden, der mir wehtut, der mich hängenlässt, …?“

 

Und dann schaue ich auf die Reaktion Jesu:

• Er hört geduldig zu,

• er geht Trauerwege mit,

• er gibt das, was gerade gebraucht wird: Brot, Fische, Friede!

 

Erst im Vergleich mit meiner eigenen Haltung ist mir bewusst geworden, wie zutiefst überraschend und herausfordernd Jesu Verhalten hier ist.

 

Jesus, dem Christus, dem Auferstandenen, nachfolgen – könnte das für mich heißen, meinen Umgang mit den täglichen „Nervensägen“, ob Gegebenheiten oder Personen, nochmal zu überdenken?

 

Das folgende Gebet, das dem heiligen Franz von Assisi zwar nur zugeschrieben wurde, aber gut zu seiner „Art“ passt, möchte ich beten, in der Hoffnung und dem Vertrauen, dass Licht-Blicke möglich sind – auch da, wo ich selbst durch mein Tun und Sein dazu beitrage.



Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens,

dass ich liebe, wo man hasst;

dass ich verzeihe, wo man beleidigt;

dass ich verbinde, wo Streit ist;

dass ich die Wahrheit sage, wo Irrtum ist;

dass ich Glauben bringe, wo Zweifel droht;

dass ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält;

dass ich Licht entzünde, wo Finsternis regiert;

dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.

Herr, lass mich trachten,

nicht, dass ich getröstet werde, sondern dass ich tröste;

nicht, dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe;

nicht, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe.

Denn wer sich hingibt, der empfängt;

wer sich selbst vergisst, der findet;

wer verzeiht, dem wird verziehen;

und wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben.

(Franz v. Assisi zugeschrieben)

 

Eine hoffnungsfrohe Osterzeit wünscht für das Team der Schulpastoral

Nicole Zink

 

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